WIMAX

Wimax – Worldwide Interoperability for Microwave Access

Die Bezeichnung Wimax bedeutet Worldwide Interoperability for Microwave Access und beschreibt eine drahtlose Breitband-Technologie bei der die Daten mittels Funk mit einer hohen Bandbreite übertragen werden.

Die Reichweite dieser drahtlosen Breitband-Technologie hat eine theoretische Bandbreite von bis zu 50 Kilometern und ist maximal 109 Megabit (im 28 MHz-Bereich) schnell, wobei diese genannten Werte jedoch eine Sichtverbindung voraussetzen. Wenn keine solche Sichtverbindung besteht, sinkt die Bandbreite von Wimax auf die Werte von UMTS.

Die Wimax-Technik galt aufgrund ihrer hohen Leistungswerte lange Zeit als Alternative zu den sehr weit verbreiteten DSL-Anschlüssen und wurde von einigen Providern genutzt, um ländliche Regionen mit Breitband zu versorgen.

In Deutschland hat sich die Technologie aber nicht durchsetzen können. Stattdessen wird Breitband-Internet via Funk über UMTS und mittlerweile auch über LTE bereitgestellt. In anderen Ländern wie den USA konnte sich WIMAX zumindest eine Zeit lang etablieren, aber auch dort haben die Provider vor allem auf HSPA und LTE umgestellt. Der kurzzeitige Erfolg in den USA liegt auf der Hand: Unterstützt wurde Wimax unter anderem von dem amerikanischen Technologie-Konzern Intel und von Alcatel. Das sogenannte Wimax-Forum (wimaxforum.org) war ein Zusammenschluss von rund 300 Technologie-Unternehmen, die den Standards gezielt entwickeln und fördern wollten.

Auch wenn die Mobilfunkanbieter in Europa und den USA nicht mehr in Wimax investieren, wird Wimax weltweit immer noch genutzt. Wimax kommt besonders in solchen Ländern zum Einsatz wo das Telefon-Netz noch sehr schwach ausgebaut ist. Dazu gehören zahreiche Länder in Asien und Afrika.

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