GPRS

GPRS – General Packet Radio Service

Die Technologie GPRS bedeutet General Packet Radio Service und ist eine Erweiterung des Mobilfunk-Standards GSM, welche zur Datenübertragung dient und bei einer Bündelung aller acht GSM-Kanäle eine Bandbreite von bis zu 172 Kilobit pro Sekunde erreichen kann.

Sobald GPRS eingeschaltet wurde, nimmt diese Funktechnik eine dauerhafte Verbindung zu einer Sende- bzw. Empfangsstation auf und überträgt Daten erst, wenn ein Funkraum benutzt wird. Aus diesem Grund muss ein Funkkanal nicht auf Dauer reserviert werden und deshalb erfolgt die Abrechnung in den meisten Fällen nach dem durch den Benutzer erzeugten Datenvolumen und nicht nach dem Zeitmodell. Technikum-wien.at hält eine Beschreibung der Netzarchitektur bereit.

Die Mobilfunk-Technologie GPRS wird von den Anbietern hauptsächlich dazu genutzt, um Datenübertragungsdienste wie WAP anzubieten. Zwar wird GPRS auch für sonstige mobile Datenübertragung verwendet, hier kommt es aber schnell zu Einschränkungen, etwa dann, wenn es auf eine kontinuierliche und stabile Internetverbindung ankommt. Beim Hören von Internetradio oder Abspielen von Videos kommt es daher zu Problemen..

Ein GPRS-Netz ist mit den Netzkomponenten SGSN und GGSN ausgerüstet, wobei erstgenannte Komponente dem Mobility Management und der Zugangskontrolle dient und GGSN den Übergang zum Internet und anderen Dienste regelt.

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