Breitband-Entwicklung

DSL wichtigste Breitbandtechnik

Die schnellen Internet-Zugänge auch Breitband genannt haben eine rasante Entwicklung hinter sich. In Deutschland, Europa und weltweit steigt aber der Bedarf an leistungsfähigen Netzen stetig weiter. Für den Datenverkehr der Zukunft werden also sowohl bessere Landleitungen als auch bessere Mobilfunknetze benötigt, um hohe Datenübertragungsraten und eine umfassende Verfügbarkeit zu gewährleisten. In Deutschland ist immer noch DSL die mit Abstand am häufigsten genutzte Breitband-Technologie. Aber auch Kabel Internet – der Internetzugang über das TV Kabelnetz – hat sich zu einer leistungsstarken und beliebten Alternative entwickelt. Unterschiede gibt es aber bei der Verfügbarkeit: Während DSL für etwa 96% der deutsche Haushalte nutzbar ist, liegt die Verfügbarkeit von Kabel Internet derzeit (Stand Frühjahr 2013) bei circa 60% und variiert von Region zu Region stark (Quelle: dslweb.de).

Darüber hinaus spielen auch Glasfaser und LTE eine wachsende Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung mit Breitband-Internet. Über Glasfaserleitung lassen sich schon jetzt Datenübertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s nutzen, also das Vierfache der aktuell schnellsten DSL-Verbindungen (VDSL, bis zu 50 Mbit/s). LTE dient als Mobilfunkstandard der neuen Generation vor allem der Internetverbindung über Funk für Smartphones und andere mobile Endgeräte. In abgelegenen Regionen ohne DSL Anbindung wird die Technologie aber auch für eine heimische Internet-Versorgung eingesetzt.

Wachsender Bedarf nach Bandbreite weltweit

Im Frühjahr 2013 gab es laut dem Marktforschungsunternehmen Point Topic weltweit über 650 Millionen Breitband-Anschlüsse, der Löwenanteil fällt auf DSL-Anschlüsse. Zum Vergleich: Im Jahre 2002 gab es erst 62 Millionen Breitband-Anschlüsse, womit sich diese Zahl bis heute mehr als verzehnfacht hat. Doch dem nicht genug. Auch in den nächsten Jahren erwartet das Unternehmen einen kräftigen Zuwachs, bis Ende 2018 geht man von 940 Millionen Breitband-Anschlüssen aus. Das größte Wachstum wird schon wie in den vergangen Jahren von Asien ausgehen.

Breitbandpenetration

Zwar fallen die Wachstumsraten in Westeuropa und den USA nicht mehr so hoch aus, dafür ist die Breitbandpenetration aber besonders hoch. So weist zum Beispiel Osteuropa Wachstumsraten von etwa 2,5% aus, die Durchdringung liegt dort allerdings nur bei etwa 15% (Q4 2012 im Vergleich zu Q1 2013). Im übrigen Europa steigt die Anzahl der neuen Breitband-Anschlüsse nur marginal (ca. 1%), dafür kann über 30% der Bevölkerung schon jetzt einen schnellen Internetzugang vorweisen.

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